Was ist eine Methode?

Eine Anforderung an wirkungsorientierte Selbstevaluationen besteht darin, sozialwissenschaftliche Methoden zu nutzen, um Informationen systematisch zu erheben und im Anschluss anhand von Kriterien zu bewerten. Es gibt verschiedene Methoden, die Sie zu diesem Zweck einsetzen können. 

Das Interview ist ein viel genutzte Methode, um Personen zu befragen.

Das Interview kann dabei ganz unterschiedlich gestaltet sein und ist vielseitig einsetzbar. Zwischen-Tür-und-Angel-Gespräche sind hierbei ebenso denkbar wie die klassische Interviewsituation. Wichtig ist, dass Sie zum einen die für Sie relevanten Fragen im Kopf haben und zur Sprache bringen. Zum anderen braucht es Freiraum für offene Anmerkungen der Befragten, die Sie bisher vielleicht noch gar nicht auf dem Plan hatten. Dadurch können neue Ideen für Ihre Quartiersentwicklung zustande kommen.

Mehrere Personen auf einmal befragen: Lesen Sie sich hier in Gruppendiskussionen und Fokusgruppen ein.

Hier finden Sie Methoden, die Ihnen ggf. aus der Sozialraumanalyse bereits bekannt sind und die auch im Kontext einer wirkungsorientierten Selbstevaluation genutzt werden können.

Die schriftliche Befragung bietet Ihnen verschiedene Möglichkeiten. Auf dem Internetportal WINQuartier stellen wir Ihnen drei Formen vor, die Sie im Kontext Ihrer Quartiersentwicklung nutzen können:

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Nicht immer müssen Sie in eine direkte Befragungssituation gehen. Manche Wirkungen, also Veränderungen, sind auch beobachtbar.

Es gibt verschiedene Formen der Beobachtungen, lesen Sie hier mehr dazu.

Einige Anregungen zu möglichen Maßnahmen im Quartier finden Sie auf der Website des Landesbüros Altengerechte Quartiere.NRW. Einige dieser Methoden sind nicht nur sinnvoll in der Umsetzung sozialraumorientierter Arbeit, sondern können auch im Kontext wirkungsorientierter Selbstevaluationen eingesetzt werden!